Für Sie gelesen im Dezember:
Blumige
Note in Lebkuchen und Eintopf: Gewürznelken runden Gerichte ab
Quelle: aid PresseInfo 15.12.2010
Weitere Informationen: Rezepte mit Gewürznelken finden Sie unter: Rezepte
Wir veranstalten für Sie im Novmber das
2. Ernährungsforum Rheinland-Pfalz
"Prävention von Anfang an - Chance auf ein gesundes Leben"
am 06.11.2010 in Ingelheim, Kreisverwaltung
Für Sie gelesen im Oktober:
Weltstillwoche
2010: Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen
Quelle: www.was-wir-essen.de
Mehr Infos rund um die Weltstillwoche 2010 finden Sie auf www.babyfreundlich.org
Für Sie gelesen im September:
Fettfalle
Hähnchen-Snacks
Chicken Nuggets begeistern viele
Kinder. Die Zubereitung ist sehr bequem, denn in Pfanne oder Friteuse
sind sie schnell gemacht. Es gibt jedoch mehrere Gründe, die beliebten
Fertigprodukte einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Das zeigt eine
aktuelle Untersuchung von ÖKO-TEST (Juli 2010). Das eigentlich fettarme
Hähnchenfleisch wird durch eine dicke Panade zur Fett- und
Kalorienbombe. Und es stellt sich die Frage: „Handelt es sich beim
Fleisch tatsächlich immer um „das Beste“ vom Hähnchen?“
Laut Definition sind Chicken-Nuggets, übersetzt „Hähnchen-Klumpen“,
mundgerecht portionierte, panierte und frittierte Stücke aus
Hähnchenfleisch. Sie gehören zum Sortiment von Fast food-Anbietern und
werden auch im Lebensmittelhandel als Tiefkühlkost angeboten.
Verwendetes Fleisch
Echte Hähnchenbrust ist eher selten das Ausgangsprodukt. Von einigen
Anbietern werden stattdessen andere, wesentlich preiswertere
Fleischteile verwendet als die edle Brust. Während auf den Verpackungen
appetitliches, strukturiertes Fleisch abgebildet ist, sieht die
Wahrheit bei einem Teil der Produkte innen anders aus. Hinter einer
Formulierung wie „Hähnchenfleisch, zerkleinert und zusammengefügt“
verbirgt sich Formfleisch. Die Fleischstücke werden zusammen mit
Gewürzen und Wasser zu einer schwammigen Masse verarbeitet. Man spricht
bei dieser Art der mechanischen Behandlung vom „Tumbeln“ (engl. hin-
und herwälzen). Bei dem Prozess wird die natürliche Faserstruktur
zerstört, es tritt Eiweiß aus, das die Masse dann zusammenhält. Es sind
auch schon mal unzerkaubare Bestandteile (Knorpel, Sehnen) dabei. Aus
diesem Formfleisch lassen sich dann auch die beliebten Tierfiguren
portionieren.
Vor allem für die Discounterware stammt das verwendete Hähnchenfleisch
aus Kostengründen selten aus Deutschland, sondern aus Brasilien. Es
wird in Südamerika tiefgefroren, per Schiff hierher transportiert und
in deutschen Betrieben verarbeitet. Einige Produkte enthalten neben
Hähnchen auch fein zerkleinertes Putenfleisch (ebenfalls als
Formfleisch).
Geschmack
Der gute Geschmack kommt nicht allein aus guten Zutaten. Chicken
Nuggets sind häufig stark gewürzt und aromatisiert. In der Regel werden
als Geschmacksverstärker Glutamat, Hefeextrakt oder Würzen eingesetzt.
Die Panade verschiedener Produkte hat einen Salzgehalt von über 1,5%.
Panade
Der Anteil der (billigen) Panade am Gesamtprodukt liegt zwischen 20 und
43%, im Durchschnitt bei 30%. Die Panade besteht in der Regel aus
Maismehl, Wasser, Weizenmehl, Speisesalz, Hefe (oder anderen
Backtriebmitteln), Glucosesirup, Würze und Gewürzen.
Sind die Produkte bereits vorgebraten, findet man auf der Zutatenliste
dann auch Sonnenblumenöl und Palmöl. Beim Braten oder Frittieren saugt
sich die Panade mit Fett voll, was die Geflügelstückchen zu wahren
Kalorienbomben macht.
Fettgehalt
Hähnchenfleisch ist eigentlich sehr fettarm und eignet sich für die
kalorienbewusste Ernährung. Die Zubereitung ist jedoch entscheidend.
Denn genauso, wie man aus den fast fettfreien Kartoffeln fettreiche
Pommes machen kann, kann man kalorienarmes Hähnchenfleisch in
kalorienreiche Chicken Nuggets verwandeln.
Die Nährwertberechnungen auf der Packung weisen den Fett- und
Kaloriengehalt aus.
Der Gesamtfettgehalt der Chicken Nuggets beträgt 10 bis 14 g / 100 g,
es gibt auch Produkte mit 22 g Fett / 100 g. Beim Braten oder
Frittieren steigen die Werte auf bis zu 30% an. Mit einer Portion
Nuggets verzehrt ein Grundschulkind bereits bis zur Hälfte der täglich
empfohlenen Fettmenge.
Die Nährwertangabe auf den Packungen bezieht sich „auf 1 Portion“.
Schaut man sich die dahinter stehenden Grammzahlen an, sind es
unrealistisch kleine Mengen. Eine übliche Portion besteht aus vier
Nuggets, etwa 120 bis 125 Gramm. Auf vielen Packungen sind jedoch
Portionen von unter 100 g ausgewiesen. Auf diese Weise wird der
Kaloriengehalt optisch niedrig gehalten.
Chicken Nuggets selbst herstellen
Wenn man kein „fein zerkleinertes Hähnchenfleisch, geformt, umhüllt von
Panade, vorgebraten und tiefgefroren“ möchte, kann man die Nuggets ganz
einfach selbst machen. Das geht recht schnell – und man weiß, was man
auf dem Teller hat. Hähnchenbrustfilet wird in Stücke geschnitten,
gesalzen und gepfeffert. Auf einem Teller wird ein Ei aufgeschlagen,
auf einem anderen Teller Semmelbrösel gegeben. Die Hähnchenbruststücke
werden erst im Ei, dann in den Semmelbröseln gewälzt und 5 Minuten
kross gebraten. Das Selbstherstellen ist außerdem noch preiswerter, wie
das folgende Rechenbeispiel zeigt:
Preisvergleich
Chicken Nuggets selbst hergestellt:
Zutaten: 500 g Hähnchenbrust (12 Stück à 42 g), 1 Ei, 2 EL
Semmelbrösel, Salz, Pfeffer
Kosten: 2,65 €
Chicken Nuggets Fertigprodukt:
1 Packung enthält 500 g. Das sind ebenfalls 12 Stück, es befinden sich
bis zu 40 g Panadereste in der Tüte.
Kosten: 2,00 und 4,00 € (je nach Anbieter)
Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass 500 g Nuggets mit einem
Fleischanteil von 70% etwa 350 g Fleisch enthalten. Man müsste also 710
g Nuggets einkaufen, um 500 g Fleischanteil zu haben. Das wäre dann ein
Preis zwischen 2,85 und 5,68 €.
Das Fertigprodukt ist also in jedem Fall teurer.
Fazit
Die fertigen Chicken Nuggets sind einfach in der Zubereitung und bieten
einen standardisierten gewohnten Geschmack. Chicken Nuggets können
jedoch ohne viel Aufwand, preiswert(er), kalorienärmer und aus Fleisch
bekannter Herkunft sehr lecker selbst zubereitet werden.
ÖKO-TEST
Für Sie gelesen im August:
Erst
lesen, dann lecken.
Quelle: VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
Für Sie gelesen im Juli:
Hohe
Keimbelastung in Sprossen und küchenfertigen Salatmischungen
Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung, Information Nr. 26/2010, 16.06.2010
BfR 26/2010
Für Sie gelesen im Juni:
Welche
Speisefette und -öle eignen sich wofür?
Quelle: aid-PresseInfo Nr.: 14/10 vom 7. April 2010
Für Sie gelesen im Mai:
Richtig
Auftauen - wie geht‘s ?
Quelle: aid PresseInfo Nr.: 22/10 vom 2. Juni 2010
Für Sie gelesen im April:
Allergiker
mit Hartz IV erhalten mehr Geld für Ernährung
BERLIN (fst). Ärzte haben künftig die Möglichkeit, auch Patienten mit Allergien, die Arbeitslosengeld II beziehen, einen Sonderbedarf zu attestieren.
Die Bundesregierung will den Kreis der Patienten erweitern, die einen krankheitsbedingten Ernährungsmehrbedarf geltend machen können (Paragraf 21 Absatz 5 SGB II). Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Antwort der Links-Fraktion hervor. Hintergrund ist das Urteil des Bundesverfassungsgericht vom 9. Februar 2010, das wesentliche Änderungen bei der Festlegung der Regelsätze verlangt hat. Bisher hält ein Alleinstehender danach 359 Euro. Gegenwärtig wird eine Liste von Härtefällen erstellt, die dann bundesweit für alle Bundesagenturen für Arbeit gelten soll. Auf Nachfrage der Linksfraktion erklärt die Regierung, dass "die Gewährung eines Mehrbedarfs für kostenaufwändige Ernährung auch bei einer Lebensmittelunverträglichkeit denkbar" ist. Zur Erklärung heißt es, dass die als Entscheidungsgrundlage geltenden "Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Gewährung von Kostzulagen in der Sozialhilfe (...) nicht alle krankheitsbedingten Mehrbedarfe für Ernährung abdecken". Künftig solle "nach Einzelfallprüfung des Ärztlichen Dienstes der Bundesagentur für Arbeit" über einen Mehrbedarf entschieden werden. Bislang kann ein Mehraufwand nur genehmigt werden bei Patienten mit Niereninsuffizienz, Zöliakie/Sprue, Krebs, HIV/Aids, multipler Sklerose, Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Dagegen sei für Diabetiker "keine spezielle Diät empfohlen", heißt es in der Antwort von Staatssekretär Gerd Hoofe aus dem Bundesarbeitsministerium. Das Karlsruher Gericht hat geurteilt, dass ein Anspruch auf zusätzlichen Bedarf dann entsteht, "wenn der Bedarf so erheblich ist, dass die Gesamtsumme der dem Hilfebedürftigen gewährten Leistungen (...) das menschenwürdige Existenzminimum nicht mehr sichert". Dagegen zählten Brillen, Zahnersatz oder orthopädische Schuhe nicht in den Härtefallkatalog, weil es sich nicht um laufende, sondern um einmalige Bedarfe handelt. Nach dem Beschluss der Karlsruher Richter ergebe sich in diesen Fällen kein Anspruch auf Sonderbedarf.
Quelle: Ärzte Zeitung online, 19.03.2010
Für Sie gelesen im März:
Neues
Logo für Bio-Lebensmittel in Europa

Es garantiert die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung, wie Gentechnikfreiheit, artgerechte Tierhaltung oder Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz und Düngemittel.
Bisher konnten Verbraucher in Deutschland Lebensmittel aus dem biologischen Anbau an dem sechseckigen deutschen Biosiegel erkennen. Aber kaum jemand kannte die entsprechenden Zeichen anderer europäischer Länder. In Zukunft kann jeder Reisende überall in Europa erkennen, ob es sich um ein echtes Bioprodukt handelt. In seinen Anforderungen ist das Europäische Label mit dem deutschen Biosiegel vergleichbar. Die bisherigen Zeichen, wie das staatliche deutsche Biosiegel oder auch die Zeichen der Anbauverbände wie z.B. Demeter oder Bioland, können zukünftig gemeinsam mit dem Europäischen Logo verwendet werden.
Quelle: VZ NRW
Für Sie gelesen im Februar:
Energy
Shots: Gefährliches Aufputschmittel
Eine neue Form von Energydrinks drängt auf den Markt: So genannte Energy Shots. Diese Mini-Getränke haben es allerdings in sich. Sie sind um ein vierfaches konzentrierter als gewöhnliche Energydrinks. Der Warnhinweis auf der Verpackung, die Tagesdosis von einer Portion nicht zu überschreiten, findet sich allerdings nur im Kleingedruckten. Energy Shots schmecken extrem süß, doch das soll eigentlich nur den bitteren Koffeingeschmack überdecken. Koffein steckt reichlich in dem Nahrungsergänzugsmittel, nämlich bis zu 200 Milligramm pro Flasche - das allein entspricht einer Menge von bis zu drei Tassen Kaffee. Ebenso stecken in dem "Aufputschmittel" die Säure Taurin und das Kohlenhydrat Clucuronolacton. Bei diesen Stoffen weiß man allerdings nicht hundertprozentig wie sie in Wechselwirkung mit anderen Stoffen wirken.
Verwirrt durch Wachmacher?
"Belebt mit einem Schluck Körper und Geist", textet die Werbung über den Wachmacher. Bei Verbraucherschützern hört sich das allerdings ganz anders an. So warnt das hessische Gesundheitsministerium bei übermäßigem Konsum vor "Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit und Kopfschmerzen", teilweise könne es sogar zu "Wahrnehmungsstörungen, Vergiftungen und Verwirrtheitszuständen" kommen.
Energy Shots, Sport und Alkohol
Verstärken könnten sich die oben genannten Nebenwirkungen, wenn Energy Shots bei körperlicher Anstrengung oder in Verbindung mit Alkohol getrunken werden, warnt das Institut für Risikobewertung und listet sogar ungeklärte Todesfälle auf, bei denen die Verstorbenen zuvor Energydrinks getrunken hatten.
Energydrinks? Wozu?
Bliebe noch die Frage zu klären, wozu solch ein Energydrink eigentlich gut ist. Wie der Name schon vermuten lässt, versprechen diese Drinks, den Körper schnell mit neuer Energie zu versorgen. Wir haben dazu mal eine Ernährungsexpertin befragt. "Taurin ist ein Eiweißbaustein, der im Körper selbst gebildet wird und somit auch ausreichend vorhanden ist. Es gibt keinen Beweis dafür, dass es die Leistungsfähigkeit beeinflusst", so Debora Hohage von der Verbraucherzentrale NRW." Und wer auf Koffein nicht verzichten möchte, kann auch gewöhnlichen Kaffee oder Tee trinken." Und was sollte man tun, wenn der Körper tatsächlich mal ein Leistungstief signalisiert? "Signale wahrnehmen und dem Körper eine Erholungspause gönnen", rät Hohage. Übrigens: Eine gewöhnliche Apfelschorle kann durch natürlichen Zucker und Vitamine bereits einen erfrischenden Kick liefern!
Quelle: Online-Jugendmagazin checked4you der VZ NRW
checked4you
Für Sie gelesen im Januar:
Kinder: Fördert viel
Taschengeld eine ungesunde Ernährung?
(aid) – Je mehr Taschengeld Kinder und Jugendliche bekommen, desto
höher ist die Gefahr, dass ausgewogene Mahlzeiten durch Fastfood und
Süßigkeiten ersetzt werden. Dennoch fördert weniger Taschengeld nicht
unbedingt eine gesündere Ernährung, betont die Dr. Rainer Wild-Stiftung
in einem neuen Themenpapier. Im Jahr 2009 nehmen junge Menschen im
Alter von sechs bis 19 Jahren rund 20,5 Milliarden Euro ein, zeigen
Hochrechnungen der Studie Trend Tracking Kids 2009. Das Geld wird
überwiegend für Freizeitaktivitäten, Handy und Mode, aber auch
Süßigkeiten und Fastfood ausgegeben. Mehr als die Hälfte der sechs- bis
13-Jährigen kauft vom eigenen Geld Süßigkeiten und rund ein Viertel
Fastfood und Essen für unterwegs. Mit zunehmendem Alter gewinnen die
Ausgaben für Getränke und Fastfood an Bedeutung. Das ist offenbar nicht
auf das fehlende Angebot von Mahlzeiten in der Familie zurückzuführen.
Vielmehr ist das Fast-Food-Restaurant für Teenager ein beliebter
Treffpunkt. In der heutigen Zeit haben Kinder mehr
Entscheidungsfreiheiten, lautet die Einschätzung der Dr. Rainer
Wild-Stiftung. So darf bei den Sechs- bis Neunjährigen jeder Fünfte mit
dem Taschengeld so viele Süßigkeiten kaufen, wie er mag. Bei den zehn-
bis 13-Jährigen sind es sogar 45 Prozent. Ernährungsgewohnheiten werden
vor allem in jungen Jahren geprägt. Wenn Eltern mit ihren Kindern von
klein auf gesunde Lebensmittel kaufen, gemeinsam kochen und mit Genuss
essen, werden sie auch später eher zu frischem Obst und Gemüse greifen.
Quelle: Dr. Rainer Wild-Stiftung Pressemitteilung
Metabolic
Balance-Programm
->
Stellunganahme der Verbraucherzentrale NRW vom 12.01.2010
„Metabolic
Balance-Programm“:
Schlagseite statt Balance für die Gewichtsregulierung
Mag.a Nina Zellhofer
Metabolic Balance ist ein ganzheitliches Stoffwechselprogramm, das zu
einem gesunden Gleichgewicht des Stoffwechsels und damit zur
Gewichtsregulierung führen soll. Aus ernährungsphysiologischer Sicht
kann Metabolic Balance jedoch mangels wissenschaftlich abgesicherter
Studienergebnisse nicht empfohlen werden, wie auch ein durch den Verein
für Konsumenteninformation für das Testmagazin KONSUMENT durchgeführter
Test zeigt.
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Kommentar zu Metabolic Balance
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